Prüfung des Fluorpolymer-Konzentration in der Fluorpolymer-HFE-Lösung

Mittels der Wiegemethode  

Was wird benötigt?

Präzisionswaage mit einer Anzeigegenauigkeit von 0.001g.

Wiegeschale (zum einmaligen Gebrauch)

Aufziehspritze, wieder verwendbar

Wie gehen wir vor?

Schale und leere Spritze auf die Waage legen und das Gewicht als Tara notieren.

Die Spritze mit Fluorpolymer-HFE-Lösung füllen, zusammen mit der Schale auf die Waage legen und das Bruttogesamtgewicht notieren.

Den Spritzeninhalt ganz vorsichtig in die Schale entleeren und Spritze beiseitelegen.

Die Schale ca. 10 Stunden – am besten über Nacht – bei Raumtemperatur austrocknen lassen.

Trockene Schale und Spritze wieder auf die genullte Waage legen und das Nettogewicht notieren.  

Wie erhalten wir das Ergebnis?

Die Rechnung erfolgt so, dass von den erfassten Brutto- und Nettogewichten jeweils das Taragewicht abgezogen wird und die beiden Ergebnisse ins Verhältnis zueinander gesetzt werden, um den Prozentsatz zu ermitteln.

 (Netto - Tara) : (Brutto - Tara) x 100 = Prozentanteil des Feststoffes

 Der Feststoffanteil sollte sich zwischen 1,8 % und 2,2 % bewegen.

Außerhalb dieser Grenzen ist eine Nachdosierung erforderlich.

Die Berechnung dazu kann über eine Excel-Tabelle >> erfolgen.

 

Mittels der automatischen Messung

Die Aufgabe der Messstation ist es, den Anteil des Fluorpolymers in der Lösung zu messen und Mengen vorzuschlagen, welche durch Dosierung in die Lösung den gewünschten Anteil an Fluorpolymer und HFE wieder einstellen. 

Das Messverfahren beruht auf den neuesten Entwicklungen in der Sensortechnik. Ändert sich der Anteil des Fluorpolymers in der Lösung, dann verändern sich die physikalischen Eigenschaften der Lösung. Das kann der Sensor erkennen. Ein Messvorgang dauert nach dem Pumpen von frischem Material in die Messzelle etwa 26 Minuten.