Was ist ihre Reinigungsaufgabe?

Automatisierte Flussmittelentfernung von elektronischen Baugruppen:

>> NovecTM von 3MTM

>> Co-Solvent-Reiniger

Manuelle Flussmittelentfernung von elektronischen Baugruppen:

>> 3MTM NovecTM Sprays

>> MicroCare® Sprays® Sprays

Reinigung von Anlagenteilen, Schablonen, Siebe, Optiken, Einzelteile etc.:

>> Puroclean

Automatisiertes Reinigen (entölen, entfetten, Partikel entfernen) von Feinwerkteilen:

>> NovecTM von 3MTM

>> Co-Solvent-Reiniger 

 

Die Beschichtung der Baugruppen erfolgt durch das Untertauchen in die Fluorpolymer-HFE-Lösung, die sich im Tank innerhalb einer Anlage befindet.

Die Baugruppen werden in Prozesskörben auf einen Aufzug gestellt. Durch Schließen des Deckels und Drücken des Startknopfes werden der Tauchvorgang und die anschließende Trocknung automatisch durchgeführt. Nach der Fertigmeldung kann der Prozesskorb einfach gewechselt werden. Die Prozesszeit ist etwa sechs Minuten. Die Prozesskörbe lassen sich problemlos an die Baugruppengeometrie anpassen oder können durch Individualgestelle ersetzt werden.

Alle Beschichtungsanlagen sind mit einer Kühlfalle zur Rückgewinnung ausgestattet, wobei das kondensierte HFE in einen eingebauten Behälter gesammelt oder zurück in den Tank geleitet werden kann. Das sorgt für einen äußerst sparsamen und umweltfreundlichen Prozessablauf.

Ein Wasserabscheider fängt das anfallende Kondenswasser in einem weiteren Sammelbehälter auf. Die Anlagen sind somit konform zu den gesetzlichen Vorgaben mit dem Umgang von HFE.

 

Das flexible Co-Solvent-Verfahren passt sich Ihren Anwendungen an

Mit dem Co-Solvent-Verfahren lassen sich schwierige Verunreinigungen wie Schweröle, Fette, Wachse und Lötflussmittel entfernen. Dabei kommen zwei Flüssigkeiten zum Einsatz: ein schwerflüchtiges organisches Solvatationsmittel, das Verunreinigungen von den Werkstückoberflächen entfernt, sowie die 3M™ Novec™ 71IPA High-Tech Flüssigkeit, die als wirkungsvolles Mittel zum Abspülen von Solvatationsmittel und Verunreinigungen von den Werkstücken dient. Als weitere Reinigungsstufe wird mittels des hochreinen HFE-Dampfes eine Feinspülung der Oberflächen durchgeführt.

Prüfung des Fluorpolymer-Konzentration in der Fluorpolymer-HFE-Lösung

Mittels der Wiegemethode  

Was wird benötigt?

Präzisionswaage mit einer Anzeigegenauigkeit von 0.001g.

Wiegeschale (zum einmaligen Gebrauch)

Aufziehspritze, wieder verwendbar

Wie gehen wir vor?

Schale und leere Spritze auf die Waage legen und das Gewicht als Tara notieren.

Die Spritze mit Fluorpolymer-HFE-Lösung füllen, zusammen mit der Schale auf die Waage legen und das Bruttogesamtgewicht notieren.

Den Spritzeninhalt ganz vorsichtig in die Schale entleeren und Spritze beiseitelegen.

Die Schale ca. 10 Stunden – am besten über Nacht – bei Raumtemperatur austrocknen lassen.

Trockene Schale und Spritze wieder auf die genullte Waage legen und das Nettogewicht notieren.  

Wie erhalten wir das Ergebnis?

Die Rechnung erfolgt so, dass von den erfassten Brutto- und Nettogewichten jeweils das Taragewicht abgezogen wird und die beiden Ergebnisse ins Verhältnis zueinander gesetzt werden, um den Prozentsatz zu ermitteln.

 (Netto - Tara) : (Brutto - Tara) x 100 = Prozentanteil des Feststoffes

 Der Feststoffanteil sollte sich zwischen 1,8 % und 2,2 % bewegen.

Außerhalb dieser Grenzen ist eine Nachdosierung erforderlich.

Die Berechnung dazu kann über eine Excel-Tabelle >> erfolgen.

 

Mittels der automatischen Messung

Die Aufgabe der Messstation ist es, den Anteil des Fluorpolymers in der Lösung zu messen und Mengen vorzuschlagen, welche durch Dosierung in die Lösung den gewünschten Anteil an Fluorpolymer und HFE wieder einstellen. 

Das Messverfahren beruht auf den neuesten Entwicklungen in der Sensortechnik. Ändert sich der Anteil des Fluorpolymers in der Lösung, dann verändern sich die physikalischen Eigenschaften der Lösung. Das kann der Sensor erkennen. Ein Messvorgang dauert nach dem Pumpen von frischem Material in die Messzelle etwa 26 Minuten.